Runde 1: Am 2.10.2011 gegen Krumbach
Die haushoch favorisierten Krumbacher (Rückzug aus Bundesliga!) wurden leider ihrer Favoritenrollte
gerecht und drückten uns gleich am ersten Spieltag die rote Laterne in die Hand. 2-6 hieß es am
Ende, nur ihrem auch nominell schwächeren letzten Brett verdankten wir einen vollen Punkt.
Leider konnte das ungewohnte Pärchen an den hinteren Bretten (ein Österreicher und ein Präsident)
nicht den notwendigen Schwung in die Mannschaft bringen, um am Ende erfolgreich zu sein!
Runde 2: Dillingen - Sendling 7:1
Wie erwartet, ließ auch der Oberliga-Absteiger Dillingen der Ersten
keine Chance: auch wenn man im Nachhinhein dem einen oder anderen
eingestellten halben Punkt nachtrauern kann, nach 4 Stunden blieb als
einziger Trost der Ehrentreffer von Mirko Lipp (Brett 7) in einer von
Anfang bis Ende sauber geführten Partie übrig. Bleibt zu hoffen, dass
Sendling den Kampf um den Klassenerhalt mit der 3. Runde aufnehmen kann.
Runde 3: Sendling - Freising 1,5:6,5
Der Kampf gegen Freising war geprägt durch einen frühen 1:2
Rückstand nach ca. 3 Stunden, dem in 3 weiteren Partien von Christoph,
Alfons und Peter leichte Vorteile oder zumindest bequeme Stellung
gegenüberstanden. Die drohende dritte Niederlage vor Augen wollte einer
nach dem anderen auf Sieg spielen und überzog, so dass daraus 0 Punkte
resultieren. Mischa Unger kam mit einem gewagten Mittelgambit (1.e4 e5.
2.Sf3 d5!?) zwar gut aus einer zweischneidigen Eröffnung raus, verlor
nach einem taktischen Fehler aber 2 Leichtfiguren für einen Turm. Das
entstandene Endspiel (mit je 3 Bauern) konnte er lange Zeit gut
verteidigen, musste dann nach fast 6 Stunden dann auch aufgeben.
Runde 4: Haunstetten - Sendling 6,5:1,5
Nach 2
Stunden sah es zunächst so aus, als hätte Sendling beim Kampf in
Augsburg gute Aussichten auf ein oder zwei Mannschaftspunkte; doch alle
zunächst gut stehenden Partien kippten eine nach der anderen spätestens
in der Zeitnotphase. Symptomatisch Joachims Partie an Brett 6, dessen
Gegner schon in der Eröffnung mit Weiß einen Bauern und die Initiative
einstellte und dann den Übergang ins Endspiel forcieren musste. Doch
Läufer und gesunder Mehrbauer gegen Springer halfen nichts, um die
Niederlage abzuwenden. (Der Rest ist Schweigen...) Neben Christoph
Altmann konnten nur noch die unbekümmerten Ersatzspieler Ingo Closhen
und Ulf Bartl je ein Remis einfahren.
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