Zum Auftakt der neuen Saison entwickelte sich ein ausgeglichener Mannschaftskampf. Fardin und sein Gegner wickelten im Blitztempo ins Endspiel ab, das für Fardin aufgrund seiner schwachen Bauernstruktur nichts Gutes verhieß. Ein unerwarteter Figurengewinn entschied die Partie jedoch zu seinen Gunsten.
Michael konnte im Mittelspiel die gegnerische Dame erobern und verwertete sie schnell. Um den Sieg im Mannschaftskampf sicher zu stellen, einigte sich Andreas an Brett 1 auf Remis. Stefans Niederlage an Brett 4 tat daher nicht mehr weh, nachdem er leider den Damengewinn durch Abzugsschach übersehen hatte.
An allen 4 Brettern waren die Partien hart umkämpft. Michael hatte mit seinem Springer den Weg ins gegnerische Lager gefunden. Statt sich erst ein Luftloch zu verschaffen, holte er sich einen Zug zu früh die gegnerische Dame für den Turm ab. Leider war jetzt die Grundreihe nicht mehr gedeckt, so dass er seinen Vorteil wieder hergeben musste. Im zunächst ausgeglichenen Endspiel wurde er überspielt. Genau anders herum verlief die Partie von Stefan. In der Eröffnung stellte er zunächst durch zu schnelles Spiel eine Figur ein, ehe er sich in die Stellung vertiefte und mit seinen Türmen eindrang. Unter leichter Mithilfe seines Kontrahenten konnte er dann sogar beide Türme gewinnen und die Partie drehen. Also 1-1 im Mannschaftskampf.
Fardin hatte im Mittelspiel eine Figur erobert. Er unterschätzte dann aber das Gegenspiel des Südost-Spielers und musste die Figur wieder hergeben. Wenigstens gelang es ihm, bei 2 Minusbauern in ein Endspiel mit verschiedenfarbigen Läufern abzutauschen, das er nach langen Versuchen seines Gegners Remis halten konnte. So fiel die Entscheidung wieder einmal an Brett 1. Andreas hatte die Qualität für einen Bauern erobert. Es dauerte jedoch, bis er sämtliches Gegenspiel abgeblockt und in ein sicher gewonnenes Endpiel abgewickelt hatte. Mit beiderseits nur noch wenigen Minuten auf der Uhr war die Partie dann entschieden.